Warum  ??

 

Damit ich mit diesem Jahr 2009,das eines meiner traurigsten war,
abschliessen kann, muss ich die Geschichte von
Musty`s Tod niederschreiben.
 

 

Es ist Mittwoch 16.September 09. Drei Tage vor dem errechneten Geburtstermin von Musty`s Welpen.

Vor weggenommen sei zu sagen, dass meine Tierärztin mir vor wenigen Tagen sagte, dass sie die nächsten 3 Wochen im Urlaub sei, aber die Vertretung in der gleichen Praxis, sei da und sie hätte schon so oft bei Kaiserschnitten mitgeholfen, sie könne also einen Kaiserschnitt auch alleine machen, wenn erforderlich.

Morgen um 7 Uhr entdeckte ich bei Musty schwarzer Ausfluss. Es ging ihr aber sehr gut, sie wollte noch ihr Futter, was ich ihr aber nicht gab, falls sie eine Narkose brauchte.
Da ich weiss, dass das darauf hindeutet, dass ein Welpe abgestorben ist, rief ich gleich um 8 Uhr beim Tierarzt an. Der Praxishilfe sagte ich, dass Musty schwarzer Ausfluss hat es ihr aber gut geht. Ich denke sie hätte schwache Wehen. Die Praxishilfe sagte mir:" aber nun wollen sie die Hündin nicht aus den Wehen reissen und in die Praxis kommen."  Ich antwortete ihr:" ich muss nun nicht gleich losrasen, aber erzählen sie das der Tierärztin, sie wird entscheiden was gemacht werden muss."

Um 10 Uhr rief die Praxishilfe an und fragte wie es der Hündin geht. Ich sagte, dass es der Hündin sehr gut gehe aber es geht nicht weiter. Ich hätte mir vorgenommen nicht länger als bis 12 Uhr zu warten, danach will ich unbedingt in die Praxis kommen für einen Ultraschall ,ob es in der Praxis passt oder nicht.. Ich bekam einen Termin um 13 Uhr 45.

Ich muss noch erwähnen, die Diensthabende Tierärztin hat mit mir nie Kontakt aufgenommen, die Gespräche ging nur von mir über die Praxishilfe zur Vertretung! Was von der Praxishilfe der Vertretung übermittelt wurde, kann ich nicht sagen. Ich denke die Vertretung hätte mit mir in diesem Fall selber telefonieren müssen ,da sie ja die volle Verantwortung für das Wohl der Hündin hatte und nicht die Praxishilfe.

Beim Ultraschall um 14Uhr sah man ein toter Welpe der quer lag und so die Geburt verhinderte. Auch sah man, dass drei Welpen lebten, jedoch bei einem Welpe war der Herzschlag sehr langsam. Die Vertretung sagte, dass ein Kaiserschnitt nötig wäre...wenn es mir recht ist ?!?!   Natürlich ist das mir recht, sagte ich. Weiter sagte ich:" ich glaube es muss nun schnell gehen." Ja, sagte die Vertretung, aber es dauert noch ca eine Stunde, da sie noch Patienten im Wartezimmer hätte. Als ich sie fragend ansah, meinte sie, dass sie schnell machen würde, ich könne nun nach Hause gehen, sie würde mich anrufen. Nein, nein ich lass meine Hündin nicht alleine da, sagte ich, ich warte mit ihr bis sie dran kommt.

Ich wartete mit meiner Hündin im Nebenraum und kämpfte mit mir ob ich nicht besser in eine andere Klinik fahren soll, weil ich kein gutes Gefühl und grosse Angst um meine Hündin hatte. Die Vertretung hat nur gerade Ultraschall gemacht, die Hündin wurde nicht untersucht. Das Herz wurde nicht abgehört auch Fieber wurde nicht gemessen. Die Vertretung kam mir auch sehr unsicher vor. Aber meine Tierärztin die nun im Urlaub war und zu der ich schon viele Jahre gehe und zu der ich auch grosses Vertrauen habe, sagte doch ich könne zu der Vertretung Vertrauen haben.

Als die Vertretung kam um Musty die Infusion zu stecken, sagte sie:" nun müsse sie nur noch auf einen Patienten warten, danach werde sie bei meiner Hündin die OP vornehmen. Ich soll nun nach Hause gehen, sie würde mich anrufen. Ich fragt noch wie lange es ca dauert, so könnte ich auch hier warten. Es dauert bestimmt eine gute Stunde , sagte die Vertretung, ich soll nur nach Hause gehen. Mit schwerem Herz nahm ich Abschied von meiner Musty, die schwanzwedelnd mit der Vertretung mit ging.

Mit ungutem Gefühl fuhr ich nach Hause.

Nach einer guten Stunde ruft mich die Vertretung an und sagte sie hätte schlechte Nachrichten.

Drei lebende Welpen und der eine tote Welpe hätte sie heraus genommen. Aber der Mutterhündin würde es schlecht gehen. Sie sagte:


" Die Hündin hat ein
SCHEISS HERZ !!"


Ich schrie ins Telefon, nein Musty hat ein gesundes Herz, das kann nicht sein !! Die Vertretung sagte:" ob ich vorbei kommen wolle sie würde die Hündin künstlich beatmen....aber sie glaube nicht, dass sie überlebt.

Ich raste in die Klinik, immer noch im Glauben, wenn Musty mich hört würde sie aufwachen.

Ich kam in der Klinik an ...in der Klinik war kein Mensch zu sehen. Bei allen drei Behandlungszimmer stand die Tür offen und es war kein Mensch zu sehen. Im 3. Zimmer wo ich mit meiner Hündin gewartet habe......lag meine Musty tot auf einem Kissen zugedeckt bis zum Kopf. Ich rief nur immer den Namen meiner Hündin strich ihr über ihre halbgeschlossenen Augen. Musty`s wunderschöne Augen !! Nein, nein das darf nicht sein !! Ich nahm meine Hündin in die Arme und sagte zu ihr " Bitte Musty wach auf"!

Ich hörte im Hintergrund die Vertretung sagen :"Ich haben alles für Musty gemacht, der abgestorbene Welpe hat Musty`s Herz geschwächt". Ich schrie die Vertretung an:" Was haben sie mit meiner Musty gemacht???, was haben sie mit ihr gemacht.??  " Musty was hat sie mit dir gemacht??

Ich hörte die Stimme der Vertretung... ich würde ihnen sagen wenn wir ein Fehler gemacht hätten.!!
  Das ist doch zum Lachen ,wer glaubt das schon ??? Hat das schon ein Mensch erlebt, dass ein Arzt einen Fehler zugibt ?? Es würde ihm ja ein Zacken aus der Krone brechen. Aber das machte meine liebe Hündin auch nicht mehr lebendig.

Einen Augenblick überlegte ich mir ob ich meine liebe Musty zur Untersuchung in das Tierspital bringen soll ( das war ein Fehler dass ich es nicht gemacht habe)........aber dann sagte ich der Vertretung, dass Musty kremiert werden soll. Auch wenn ich die Todesursache weiss, wird meine liebe Hündin auch nicht mehr lebendig.

Ich fragte wie es den Welpen geht ?? Es geht ihnen sehr gut, hörte ich die Vertretung sagen. Ich hatte das Gefühl ihre Stimme klang erleichtert, dass ich nicht weitere Fragen stellte über Musty`s Tod.

Ich wollte die Welpen sehen, sie lagen regungslos unter der Infrarotlampe. Ich sagte der Vertretung,: "Sie sagten doch den Welpen würde es sehr gut gehen und nun bewegen sie sich gar nicht. Ja, sagte sie, ich meinte den Umstände entsprechend würde es ihnen gut gehen.
Ich fragte noch ob das noch von der Narkose wäre, dass die Welpen so regungslos da liegen.  Darauf antwortete sie:" nein, das Narkosemittel ist schnell abgebaut, das ist vom Geburtsstress !!! ?????  Ich nahm ein kleiner Rüde in die Hand, er lag schlaff in meiner Hand. Ich sagte:" Der ist ja schon tot !! Die Vertretung nahm in mir ab und hörte das Herzchen ab. Nein, meinte sie, sein Herzchen schlägt noch ,aber langsam. Frau Lang, soll ich ihn noch einmal absaugen ? fragte die Vertretung. Warum fragt sie mich ,warum tut sie es nicht einfach ? sie ist doch die Tierärztin. Ich sagte ja. Aber bald meinte sie,:" ich glaube er schafft es nicht...soll ich ihn gehen lassen ?" Ja, lassen sie ihn zu Musty gehen, sagte ich, während ich den nächsten Welpe eine Hündin in die Hand nahm und massierte. Sie atmete besser und auch der 3.Welpe noch ein kleiner Rüde atmete besser.

Neben den lebenden Welpen, lag auf einem Flies der tote Welpe der quer lag. Ich fragte ob das der tote Welpe sei, ja, sagte die Vertretung. Der Welpe sah nicht anders aus als die lebenden, er war auch gleich gross wie die lebenden. Er war also noch nicht so lange abgestorben.

Ich frage die Vertretung ob sie die Welpen in dieser Nacht noch betreuen würde, da ich zur Zeit mir das nicht zutraue die Welpen zu betreuen und sie hätte doch auch Sauerstoff und Medikamente zur Hand hat, was ich zu Hause nicht habe? Die Vertretung sagt,:" nein sie hätte am Abend auch noch etwas vor.  ........Aber vielleicht würde eine der Praxishilfe das übernehmen, sagte sie. Was sie aber noch abklären müsse.

 Ich war so erschöpft und wollte nur noch raus aus dieser Klinik und nach Hause, ob und wer  die Welpen in der Nacht betreut, war mir auf einmal gar nicht mehr wichtig. Ich wollte nur nach Hause. Ich nahm noch einmal meine tote Musty in die Arme und sagte ihr wie leid es mir tut, dass ich sie dieser Vertretung anvertraut habe.

Zur Vertretung sagte ich noch, dass die beiden toten Welpen mit ihrer Mutter kremiert werden müssen. Die 3 sollen zusammen bleiben.

Am nächsten Morgen rief ich in der Klinik an ob die beiden Welpen noch leben. Ja, meinte die Praxishilfe, es würde ihnen soweit gut gehen. Ich fragte ob sie ein Hündin als Amme wüsste die die beiden Welpen von Musty annehmen würde. Da erfuhr ich, dass vor 2 Tagen die selbe Vertretung einen Kaiserschnitt bei einer Hündin vorgenommen hatte bei der alle Welpen gestorben sind. Diese Hündin kam aber nicht in Frage, da es ihren ersten Wurf war und ich nicht wusste ob die Hündin genug Muttergefühle nach einem Kaiserschnitt hatte.

Ich rief eine befreundete Züchterin an und fragte sie auch ob sie eine Hündin wüsste die meine Welpen annehmen würde. Aber auch sie wusste keine geeignete Hündin. Sagte aber zu mir, ich soll die Welpen mit der Sonde aufziehen. Das hatte ich aber noch nie gemacht, aber sie war bereit es mir zu zeigen.

Ich rief in der Klinik an wo meine Welpen waren und sagte ich würde die Welpen ca um 15 Uhr 30 holen, da ich erst am Nachmittag zu der befreundeten Züchterin gehen konnte. Der Vertretung sagte ich noch, dass ich ihr grosse Vorwürfe mache, warum sie am Vortag mich mit Musty nicht schon am Morgen in die Praxis bestellt hatte. Da sagte die Vertretung:" Ja, da haben sie recht, das war ein Fehler !!

Ich holte die Welpen um ca 15 Uhr 30 in der Klinik ab.( Im Brief den ich später von meiner Tierärztin bekam steht, ich hätte die Welpen am Morgen abgeholt )Ich bedankte mich bei der Praxishilfe die in der Nacht die Welpen betreute und fragte wie die Nacht war. Da antwortete sie, bis 1Uhr hätten sie nur geschlafen, danach, als ob man ein Schalter umgelegt hätte, wurden sie sehr lebhaft und hätten nach Nahrung gesucht. Also war es doch das Narkosemittel und nicht wie von der Tierärztin gesagt wurde vom Geburtsstress, sie hatten ja keine Geburt wo sie gefordert wurden. Ich war schon einmal bei einem Kaiserschnitt dabei, da waren die Welpen nach ca 10 Minuten munter und lebhaft. Sind da Fehler bei der Narkose gemacht worden ??

 Anschliessend fuhr ich mit den zwei Welpen mit zu der befreundeten Züchterin die mir zeigte wie die Sonde gesteckt wir. Es kostete mich einige Überwindung, diesen Schlauch in den kleinen Schlund der Welpen zu stecken. Aber wenn ich wollte, das die zwei Musty Welpen überleben, und das wollte ich, musste ich mich überwinden.

Ich schaffte es,5 Tage die Welpen mit der Sonde zu füttern, danach waren sie kräftig genug, damit ich sie mit der Flasche füttern konnte.

Es waren, vor allem die ersten 3 Wochen eine harte Zeit für mich, diese Zeit habe ich in meinem Tagebuch  beschrieben.

Die Praxis verschickt immer, einige Tage nachdem ein Tier von ihnen eingeschläfert wurde, ein Kärtchen mit einem passenden Spruch und einige persönlichen Worte und Grüsse vom Team. Was ich sehr schön finde. Für Musty bekam ich auch ein Kärtchen, aber ausser dem gedruckten Spruch war das Kärtchen leer, kein persönliches Wort und keine Unterschrift vom Team !!  Das hat mir weh getan, aber was sollten sie auch schreiben ???
Da Musty nicht einmal ein Wort wert war, habe ich das leere Kärtchen zurück geschickt damit sie es für ein anderes Tier weiter verwenden können.

Drei Wochen waren vergangen seit dem Tod meiner Musty. Nun musste auch meine Tierärztin seit 3-4 Tagen vom Urlaub zurück sein. Ich wartete auf eine Nachricht vom ihr. Erst als ich im Tagebuch schrieb, dass die Welpen über dem Berg sind. Meldete sie sich mit einem Mail, dass sie froh sei, dass es mir und meinen Welpen besser geht nach dieser schrecklichen Zeit. Kein Wort über Musty`s Tod..oder ein " es tut mir leid "!
  Darauf sendete ich auch per Mail meiner Tierärztin den ganzen Bericht wie ich diesen 16.September erlebt habe. Nach 2 Tagen schrieb sie  mir, sie hätte andere Infos von ihrem Team und sie würde mich am nächsten Tag anrufen und wir zwei könnten das alles in Ruhe besprechen.

Der Anruf kam am nächsten Tag. Wie ich erfuhr, hätte das Team mehrmals gesagt ich soll mit Musty in die Klinik kommen ...aber ich wollte ja nicht kommen.!!!    Ich fragte die Tierärztin warum glaubt sie, habe ich um 8 Uhr angerufen ? um zu fragen was für Wetter bei ihnen ist.....oder um zu sagen ich will nicht in die Praxis kommen ?? Natürlich ahnte ich, dass sich die Angestellten inkl.Vertretung rausreden wollen, sie hatten ja 2,5 Wochen Zeit um zu beraten was sie alles sagen werden. Das aber meine Tierärztin dem Team alles glaubt und mir nichts, damit habe ich nie gerechnet. Ich sagte auch der Tierärztin, dass die Vertretung sehr unsicher auf mich wirkte, immerhin hatte sie schon 2 Tage vorher einen Kaiserschnitt gemacht bei dem alle Welpen gestorben sind. Da sagte meine Tierärztin:" ach, da waren alle 4 Welpen missgebildet. Das habe ich nun auch noch nie gehört, dass alle Welpen Missbildungen haben.!!

 Die Tierärztin sagte :"Der tote Welpe von Musty ,war schon verwest und schwarz gewesen, das hat Musty`s Herz angegriffen." (Ups ?? schwarz waren aber alle Welpen ) Ich sagte ich habe den toten Welpe gesehen und er war nicht verwest und er war gleich gross wie die anderen 3 Welpen." Bis ein Welpe verwest, dauert es bestimmt 2-3 Tage also wäre er kleiner wie die anderen gewesen. Er hätte auch ganz arg  gestunken.!!! Ich sagte der Tierärztin, das kann man ja leicht nachweisen ich hätte noch die Decke auf der Musty lag, da kann man eine Probe nehmen und untersuchen. Darauf sagte die Tierärztin :" Oh, das weiss ich nicht ob man das kann." "Da bin ich aber überzeugt, dass man das kann," antwortete ich ihr. Und das wusste sie genauso gut wie ich.  Auch sagte ich ihr, ich hätte Musty doch untersuchen lassen sollen, ja, meinte sie, in diesem Fall wäre es vielleicht gut gewesen,.......aber nun ist Musty kremiert und sie haben sie wieder bei sich zu Hause.!! 

Ich soll es als höhere Gewalt ansehen!!

Sie war bestimmt erleichtert, dass ich Musty nicht untersuchen liess. Vielleicht hätte man damit ja der Vertretung Fehler nachweisen können.

Die Tierärztin bot mir an mit der Vertretung zu mir nach Hause zu kommen, da es ein Bedürfnis der Vertretung wäre mit mir das alles noch einmal zu besprechen. Komisch, 3 Wochen lang hat sich die Vertretung bei mir nie gemeldet um sich nach den Welpen zu erkundigen und nun will sie ein Gespräch. Jetzt wo meine Tierärztin vom Urlaub zurück ist und alles besprochen und so gedreht wurde, dass der Vertretung keine Vorwürfe machen kann. Ich sagte dass das nichts bringt, es würde Aussage gegen Aussage stehen und ich stehe alleine gegen das Team. Jedoch drängte die Tierärztin und sagte ein Gespräch wäre für die Vertretung und für mich wichtig um das alles zu verarbeiten. Ich willigte ein am nächsten Tag bei mir zu Hause für ein Gespräch.

Jedoch schon am Abend wusste ich, ein Gespräch mit der Tierärztin ,würde mir nicht gut tun und es würde für mich auch nichts bringen im Gegenteil es wühlt alles wieder auf.

Am nächsten Morgen rief ich die Tierärztin an und teilte ihr mit, dass sie mit der Vertretung nicht zu mir kommen müssen, weil es mir nichts bringt und es für sie verlorene Zeit wäre. Es würde mir nicht gut gehen, darauf meinte sie :" ja, man hört es ,dass es ihnen nicht gut geht "!!

Die Tierärztin versuchte mich noch immer zu überzeugen, dass es ein Bedürfnis der Vertretung sei, mit mir zu reden, denn es wäre das Schlimmste für einen Tierarzt, wenn ihm eine Hündin beim Kaiserschnitt stirbt.  Jedoch sagte ich, dass ich überzeugt wäre, dass die Vertretung Fehler gemacht hätte bei der OP. Darauf sagte die Tierärztin zu mir:

" Also ich möchte nun mit ihnen nicht mehr weiter diskutieren..
auf  Wiedersehen"!!

Bis dahin, war ich überzeugt, ich kann weiterhin mit meinen Hunden zu meiner Tierärztin
 gehen, da ja nicht sie den Tod von meiner Musty auf dem Gewissen hat , aber nach diesem Satz war mir klar nach bald 20 Jahren kann ich da nicht mehr hingehen.

Ich bekam noch einen Brief von meiner Tierärztin und ihrem Team. In dem Brief wird der 16.September 09 und die OP beschrieben. Mit dem Schlusssatz: In der Praxis wurden keine Fehler begangen. Unterschrieben vom ganzen Team und von meiner Tierärztin die gar nicht dabei war und so auch nicht weiss ob ihr Team die Wahrheit sagt !! Diesen Brief hätte sie NIE unterschreiben dürfen, denn dieser Brief ist voller Lügen !!

 
Ich bin überzeugt, es sind Fehler gemacht worden. Aber von einem Arzt, ob für Menschen oder Tiere , zu erwarten ,dass er einen Fehler eingesteht...darauf kann man lange warten. Das könnte ja dem Ruf der Praxis schaden. Aber dieser Fall wird dem Ruf der Praxis mehr schaden, davon bin ich überzeugt.

Ich bin sehr enttäuscht von meiner Tierärztin. Nicht von ihrem Können als Tierärztin sondern von ihrer menschlichen Seite.

Mit ihrem Gewissen müssen die Tierärztin und ihr Team weiterleben und nicht ich.

Kein Mensch ist fehlerlos, aber zu einem Fehler stehen,
 dazu gehört menschliche Grösse !!

 Die Rechnung kam auch bald. Mit auf der Rechnung Schmerzmittel und Antibiotika für
die tote Musty ??? und 34.Fr 10 für die Betreuung der 2 Welpen. !!!

Es geht eben auch beim Tierarzt nur ums liebe Geld.

PS: Mir selber mache ich die grössten Vorwürfe, dass ich meine Hündin dieser Vertretung für die OP überlassen habe.

Turbenthal 31.Dezember 09